Herzlich Willkommen …

… wir sind die LuMP-Initiative von der Mühle – genauer: der „Alten Mühle“ in Gömnigk bei Brück. Auf diesen Seiten findet ihr mehr über uns und über unser Objekt und was wir dort außer Wohnen noch so vorhaben.

Raum zum Wohnen …
… haben wir hier leider gerade keinen zur Verfügung, und mit den größer werdenden Kleinen wird der Wohnraum auch eher immer knapper, trotz des großen Ausbau-Projektes.

In der Nachbarschaft …
… stehen aber auch immer mal Objekte zum Verkauf, zum Beispiel:
Großes Wohnhaus mit Nebengelass, Garten und Wiese
Es lohnt sich auch immer, sich im Ort umzuhören, denn es gibt leer stehende verfügbare Häuser, die (noch) nicht auf dem Markt, aber zu haben sind.
Hinzu kommt, dass der Ort inzwischen auch für Immobilieninvestitionen interessant wird und die Preise auf dem offenen Markt inzwischen auch schon von den üblichen profitorientierten Organisationen hochgetrieben werden.
Schon jetzt gibt es hier 3 weitere Projekte, namentlich das H15 (ehemals Torhaus Trebitz) und den Vielseitenhof in Trebitz sowie die Frieda in Brück. Noch mehr Projekte in der Nachbarschaft würden uns alle sehr freuen!
Sehr gern können wir auch Tipps und Erfahrungen weitergeben, z.B. wenn es um das Mietshäuser-Syndikat, Kaufprozesse usw. geht.

Bei uns zu Gast …
… ist jede*r gern gesehen. Nur bitte vorher anfragen, damit wir besser planen können.

Wir brauchen noch …
Direktkredite, um den Ausbau besser finanzieren zu können. Also: Machen wir die Mühle bunt! Auf der Seite zu den Direktkrediten finden sich nähere Informationen; natürlich beantworten wir auch gern weitere Fragen zu dem Thema.

Und nun …
... wünschen wir viel Freude mit dieser Internetseite. Es folgen hier die Neuigkeiten rund um die Mühle, manche davon im Nachhinein veröffentlicht – Leben, Bauen, Planen und Wirtschaften hat bei uns gerade höhere Priorität als diese Internetseite; aber wir bemühen uns um regelmäßige Updates!

13.-15. September: Solardörrer-Bau-Workshop

Die Sonne strahlt, die Früchte reifen, wir müssen’s haltbar machen!

Am 2. Septemberwochenende möchten wir angeleitet vom Kollektiv für angepasste Technik (KanTe*) Solardörrer bauen, mit denen dann allerlei Essbares getrocknet werden kann.

Los geht es am Freitag ab 17 Uhr, am Sonntagnachmittag möchten wir dann fertig sein. Wer es gar nicht schafft, Freitag schon 17 Uhr da zu sein, oder Sonntag schon früher weg muss, soll das bitte vorher sagen.

Es können immer 4-5 Menschen einen Dörrer zusammen bauen. Wer einen Dörrer mitnehmen möchtet, meldet sich also vielleicht am besten gleich als Gruppe an, ansonsten klären wir den Verbleib vor Ort.

Insgesamt können 15 Menschen teilnehmen.

Übernachtung auf Matratzen mit Schlafsack und Bettlaken in den Mühlengebäuden oder aber im Zelt. (Oder natürlich selbst organisiert außerhalb der Mühle.)

Der Workshop ist spendenbasiert, Richtwert sind 25-70 Euro (inkl. Essen und Übernachtung). Es soll nicht am Geld scheitern, und umgekehrt ist mehr auch schön, dann bleibt auch mehr Honorar für die beiden
Anleitenden.

Anmeldungen bitte direkt an uns.

Agroforst-Pflanzung im Dezember

Es ist soweit: Dieses Jahr möchten wir uns an den Acker wagen und beginnen direkt mit der Bodenverbesserung. Dazu werden wir 4000 Weiden und Ölweiden pflanzen, die dann regelmäßig gehäckselt und verstreut werden. Zusätzlich sollen über 30 Esskastanien gepflanzt werden.

Bäume auf dem Acker sind übrigens keine neue Idee: Im Grundbuch heißt die Fläche noch heute „Die Windfänger“ und auf einem alten Foto (ein Luftbild von einem Zeppelin aus aufgenommen) sind die alten Baumreihen auch noch zu sehen. Daran möchten wir anknüpfen.

 

Der nebenstehende Plan ist ein etwas ambitionierterer Plan mit Aronia als Ertragspflanzen; wir beginnen nun aber doch erst einmal mit der Pflanzung ohne die Aroniastreifen.
Für die vielen Pflanzen werden wir Hilfe brauchen, die Pflanzung ist für Anfang Dezember geplant. Sobald die Pflanz-Woche endgültig feststeht, werden wir sie eifrig bewerben.

Die Mühle wieder bei zibb

Am Montag war die Mühle nach 4 Jahren wieder beim rbb in der Sendung zibb-Zuhause in Berlin/Brandenburg zu sehen; Anlass war die Wandelwoche, in deren Rahmen die Frieda gemeinsam mit uns angeregt hat zum Nachdenken über Gesellschaftsänderung durch Gemeinschaften.
Ein korrigierendes Wort vorweg: Es gibt bei uns Plastik, einzelne LuMPIs fliegen auch mal (gerade wenn sie aus Kolumbien oder Nigeria stammen) und dass manche bei uns auch mal Fleisch essen, war ja schon im ersten zibb-Beitrag vor vier Jahren Thema.
Hier der neue Beitrag:

Sonntag, 28.7.: Solidarisches Atelier

Am kommenden Sonntag, den 28. Juli laden wir alle künstlerischen Autodidakt*innen ein, sich ab 11 Uhr, bis 17 Uhr, in der Alten Mühle Gömnigk auf das Konzept des solidarischen Ateliers einzulassen. Ziel ist es, uns Zeit für die Entstehung und/ oder Umsetzung unserer künstlerischen Ideen sowie den Austausch und die Vernetzung mit anderen Künstler*innen zu nehmen.

Materialien sind bitte selbst mitzubringen!

Zum ersten Solidarischen Atelier kamen Menschen mit so verschiedenen Kunstrichtungen wie elektronische Musik, Fotografie, das Schreiben von Texten und Liedern und das Zeichnen.

Nach einer Kennenlern- und Begehungsrunde des Ortes schauen wir, ob wir erst einmal allein arbeiten oder uns austauschen – oder auch beides in unterschiedlichen Konstellationen – wollen. Wir verteilen uns ggf. auf verschiedene Orte. Zum Abschluss gibt es eine gemeinsame Runde.

Themen des Austauschs können dabei auch sein: Der Umgang mit kreativen Blockaden und Widerständen, die Rolle des zeitlichen Freiraums und der Planungsphase für die eigentliche künstlerische Arbeit, die Auswirkungen von Einschränkungen durch äußere Gegebenheiten und innere Ängste aufgrund von Diskriminierungserfahrungen in potentiell künstlerischen Räumen. Oder auch mögliche gemeinsame Projekte.
Bei Fragen, schreib an: kontakt{æt}akademie-der-kueste.de!

Am Samstag wird der Lehmofen fertiggestellt

Wir werden diesen Samstag (27. Juli) von 10-18 Uhr die letzte Schicht Lehm auftragen (mit Mittagspause) und laden deshalb wieder – und vorerst zum letzten Mal – zum Lehmofen-Bauen ein.
Weil der Rauch durch die Ofenwand ziehen soll, um dort mehr von seiner Wärme abzugeben, wird es dieses Mal wieder darum gehen, einen Hohlraum mit Lehm zu umhüllen – also mehr als nur einfach Lehm auf schon
vorhandene Schichten aufzutragen.
Beim ersten Workshop hatten wir noch den Eingang gemauert, solche Arbeitsschritte wird es dieses Mal nicht geben – sondern reine Lehmarbeit.

Wir wünschen uns eine Anmeldung; dann können wir besser planen (auch das Mittagessen betreffend).
Spenden (fürs Mittagessen und den Lehmofenbau) sind gern gesehen!
Hinweise zur Anfahrt finden sich hier.

5. Offene Bühne am 30. Juni

Die offene Bühne ist ein Experimentierraum für all jene, die keine bis wenig Auftrittserfahrung haben. Sie sollen hier einen Rahmen finden, in dem sie sich wohl fühlen und mit ihren Arbeiten zeigen können. Wer an Feedback interessiert ist oder sich von anderen inspirieren lassen möchte, hat die Möglichkeit zum Austausch mit Gleichgesinnten.

Wir freuen wir uns auf euch und eure künstlerischen Arbeiten! Ob (Kurz-)Film, Fotografie, (Kurz-)Geschichten, Gesang, Instrumental, Lyrik, Malerei, Performance, Schauspiel oder Tanz, … oder auch „nur“ Zuhören und – sehen – ihr seid willkommen!

Am 30. Juni wird von 15-18 Uhr die fünfte offene Bühne auf der Alten Mühle Gömnigk stattfinden. Es ist die erste in diesem Jahr, weitere folgen voraussichtlich am:

im August 2019
6. Oktober 2019

Weitere Informationen
https://www.akademie-der-kueste.de/
kontakt{æt}akademie-der-kueste.de

(Wahl-)Kampf im ländlichen Brandenburg

Es ist nicht mehr lang bis zu den Wahlen am 26. Mai und zwischendurch zeigte sich der Ort Brück von einer unschönen Seite: Es hingen vor allem Plakate der rechten Parteien NPD und Dritter Weg. Stellenweise sah es sogar so aus, als wären Plakate der NPD entfernt wurden, um dort Platz für Plakate vom Dritten Weg zu schaffen.

Doch die Stimmungsmache blieb nicht unwidersprochen. Schließlich hat Brück ein solidarisches Hilfsnetzwerk für Geflüchtete und rechte Akteure kommen hauptsächlich von außen und wohnen gar nicht vor Ort.
So gab es dann auch als Erstes wortwörtlich Widerspruch in Form von parteilosen Plakaten, die die rechte Hetze kommentierten. Zwei Nächte später verschwanden dann fast alle der Plakate von NPD und Dritter Weg. (Die Plakate, die zu allererst im Ort hingen und wieder verschwanden, waren übrigens von den Grünen – noch einige Zeit bevor überhaupt wieder welche – jene von NPD und dann auch Dritter Weg – aufgehängt wurden.)

Inzwischen wurden wieder neue rechte Plakate gehängt, aber explizit nicht dort, wo immer noch die Widerspruchs-Plakate hängen. Und auch die neuen Plakate verschwinden wieder, nach und nach.

Was also können wir in Brück sehen? Einerseits scheint es zu helfen, sichtbar Stellung gegen Rechts zu beziehen, weil dann im Zweifelsfall keine Plakate mehr an die Orte des Widerspruchs gehängt werden. Andererseits gibt es in Brück offenbar sehr unterschiedliche Formen des Umgangs mit der Stimmungsmache.

Lehmofen-Bauworkshop vom 31. Mai bis 2. Juni

Wir bauen einen Lehmofen: Da wird dann mit Holz eingeheizt, es werden Pizzen gebacken und mit der Restwärme danach noch Brote gemacht. Lecker!
Mit dem Ofen, zentral auf dem Hof der Alten Mühle gelegen, wollen wir nicht zuletzt auch für Gäste und Nachbar*innen einen neuen Ort der Zusammenkunft errichten.

Lehmofenbau ist natürlich ein längerer Prozess, aber der entscheidende Schritt zum Bau der Brenn- und Backkammer soll am Wochenende vom 31. Mai bis zum 2. Juni stattfinden.
Am Freitagnachmittag/-Abend, den 31. Mai ist Anreise und bis Sonntag wollen wir dann den entscheidenden Kern des Ofens fertig gebaut/geformt haben. (Zum Auftragen der zweiten und dritten Schicht jeweils 6 Wochen später laden wir gern alle wieder ein, die dabei waren und Lust haben, auch den Rest mitzumachen.)

Weil nicht unzählig viele Menschen am Ofen mitbauen können, bitten wir um Anmeldung und Überweisung von 20 Euro im Voraus für Unterkunft und (bio-vegane) Verpflegung während des Wochenendes.

Anmeldungen bitte an altemuehlegoemnigk@riseup.net !

Um die weiteren Kosten decken zu können, freuen wir uns zudem über eine zusätzliche Spende (gern auch direkt am Workshopwochenende, vor Ort).

(Am Geld soll es übrigens auch nicht scheitern – wenn es da Unterstützung braucht, bitte melden. Wir schauen gerade auch, ob wir Finanzen für Reisekostenunterstützung bekommen können.)

Gartentag am Sonntag, 5. Mai ab 10 Uhr

Es ist mal wieder soweit… die Gartensaison hat begonnen und so manches ist auch schon passiert. Wir haben Spargel gesät, Kohlrabi und Porree gepflanzt. Massig viel Salat pikiert, die Tomaten sind schon kniehoch, während der Pferdemisthügel weiter schrumpft. Doch es wollen noch viele weitere Pflanzen ins Gartenparadies, Beete wollen vorbereitet und Strohmulch will ausgebreitet werden.
Die Gartenkombo freut sich also über zahlreiche Unterstützung. Egal ob für den ganzen Tag oder ein Stündchen. Ob leichte oder schwere Arbeit. Jede Hand ist willkommen und wird dringend gebraucht.
Es wär auch super, wenn sich wer vorstellen könnte, ein bissl Essen für uns Gartenkäfer vorzubereiten.
Abends gibt es Pommes und Gartensalat … und ein nettes Feuerchen. Na?

Funfact: Aus Gartentag hat das Handy prompt Attentat gemacht. Da wird es aber keins geben… Schnecken sind ja bei der Trockenheit auch nicht zu befürchten…