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Das war die 1. Offene Bühne

Wir Mühlenbewohner*innen und zahlreiche Gäste hatten einen schönen Nachmittag mit neun Künstler*innen(gruppen) verschiedenster Genres und Altersgruppen und waren gut versorgt mit Decken, Kaffee, Tee, Saft und Kuchen. Die Künstler*innen legten ihre Auftrittsreihenfolge im interaktiven Einführungsteil selbst fest. Zu dem Zeitpunkt noch Unentschlossene bespielten im Anschluss an die Veranstaltung die Bühne gemeinsam.

 

„Mir hat es wunderbar gefallen, welche Künstler*innen, ihr damit angezogen habt! Es war ein bezauberndes und undogmatisches Programm, bereichernder als die Events-Kunstveranstaltungen des „Kunstestablishment“!“, so schrieb uns eine der Besucher*innen im Anschluss per Email.

Da der Raum unbeheizt ist, legen wir leider vorerst eine Winterpause ein.

Die nächste offene Bühne wird voraussichtlich im März/ April 2018 stattfinden.
Dann wird es auch, wie bereits angekündigt, einen offenen Ateliertag geben, bei dem Menschen an ihren Projekten arbeiten und sich darüber austauschen können. Wer weiter über diese Veranstaltungsreihe informiert werden möchte, kann uns dies per Email unter altemuehlegoemnigk@riseup.net oder persönlich mitteilen.

Leider hat die Einladung zur ersten offenen Bühne die Bewohner*innen des Übergangswohnheims nicht erreicht, da wir den Flyer nur per Email an die Leitung verschickt hatten und unklar ist, ob er aufgehängt wurde. Das ist sehr schade, denn auf dem jährlich stattfindenden Frühlingsfest am Bahnhof gab es doch einige Geflüchtete, die aufgetreten sind. Wir werden versuchen die Information das nächste Mal direkt an die Bewohner*innen heranzutragen.

Kennt ihr (geflüchtete oder weitere) Personen, die die Bühne oder das Atelier als Künstler*innen oder Zuschauer*innen evtl. auch gerne mitgestalten wollen würden? Dann ladet sie doch gerne persönlich ein!

1. Offene Bühne 1. Oktober 15 – 18 Uhr

Wir laden zum ersten Mal zur Offenen Bühne!


All arts are beautiful! Ob Fotografie, Gesang, Instrumental, Lyrik, Malerei, Performance, Schauspiel oder Tanz, … – ihr seid willkommen!

Wenn ihr schon eine Weile im stillen Kämmerlein künstlerisch arbeitet und gerne mal etwas von dem, was da entsteht mit anderen teilen möchtet… Besonders Menschen mit wenig Auftrittserfahrung sollen hier einen Raum finden, in dem sie sich trauen sich mit ihren Arbeiten zu zeigen und mit Gleichgesinnten über ihr Schaffen auszutauschen. Wer schon öfter vor Publikum etwas präsentiert hat oder einfach nur zuschauen möchte, ist ebenfalls gern gesehen.

Macht mit, hört oder schaut zu! Der Eintritt ist frei!
Spenden für die bei der Instandsetzung des Raums angefallenen Kosten nehmen wir gerne entgegen. Der Raum ist bisher unbeheizt. Bringt am besten warme Kleidung und/ oder eine Decke mit!

Da wir uns als Projekt verstehen, das solidarisch denkt und handelt, haben Inhalte, die einzelne Menschen oder Menschengruppen diskriminieren, hier keinen Raum.

Frisch gesägt ist halb gebaut

Zur Vorbereitung unserer Sommerbaustelle haben wir uns seit Wochen verhalten wie die Axt im Walde und fleißig bei uns Bäume gefällt – das Stichwort dazu ist Einzelbaumnutzung; Kahlschlag ist für uns natürlich keine Option!
Nun war ein mobiles Sägewerk bei uns zu Gast und wir konnten Bretter, Bohlen und Balken sägen, umschichten, aufladen, abladen, stapeln und lagern; uff!
Was dabei an Baumaterial entstanden ist, soll nicht nur für die Sommerbaustelle reichen. Auch für zukünftige Baumaßnahmen haben wir sägen lassen; so zum Beispiel für Stellen, wo wir jetzt schon absehen können, dass wir irgendwann manche Balken ersetzen müssen.
Damit der Wald nachwachsen kann, haben wir gleich 70 neue Bäumchen gepflanzt. Und um der Kiefern-Monokultur etwas entgegenzusetzen versuchen wir es mit Spitzahorn, Roteiche und Esskastanie.
Nur an den vom Fachmenschen empfohlenen Verbissschutz müssen wir und andere Waldbewohnende sich sicher erst noch gewöhnen.

 

 

Mietshäuser-Syndikat: Wir sind dabei!

Letztes Wochenende fand wieder eine Mitgliedsversammlung des Mietshäuser-Syndikates statt und für uns gab es ein schönes Ergebnis: Das Syndikat wird sich bei uns beteiligen; wir sind dabei!
Nun gilt es, diesen Beteiligungsbeschluss noch formell umzusetzen, mit Anteilsverkauf, notarieller Dokumentation usw. Und dann ist es mit der Entprivatisierung endlich geschafft!
Für das Syndikat bedeutet dies, dass es nun auch an einem Kleinstwasserkraftwerk beteiligt ist. Eine Neuerung, die auch für Diskussionen gesorgt hat; deshalb haben wir in einem Workshop unser Modell erläutert und stehen auch weiterhin gern für Nachfragen zur Verfügung.

Kauf erfolgt, Mühle brummt, Entprivatisierung folgt

Die letzte Rate wurde überwiesen; die Mühle ist gekauft!
Das heißt aber nicht, dass wir uns nun zurücklehnen können: Versorger (Wasser, Strom usw.) und Versicherungen werden umgemeldet, der Ausbau soll beginnen, die Gartensaison ist schon gestartet und mittendrin begegnet uns auch noch das Gewässerentwicklungskonzept Plane-Buckau, demzufolge „unser“ Fluss umgeleitet werden soll.
Wir kümmern uns um all das; die Mühle brummt!
Zur Entprivatisierung fehlt jetzt noch, dass wir das Mietshäuser-Syndikat ins Boot holen; dafür fahren wir im Juni zur nächsten Versammlung und dann ist es hoffentlich geschafft!
Einstweilen freuen wir uns über Gäste und warme, arbeitsreiche Frühlingstage.

Antrag an das Mietshäuser-Syndikat verschoben

Am 17. Januar ist die nächste Versammlung beim Mietshäuser-Syndikat und wir hatten eigentlich einen Antrag auf Beteiligung gestellt. Aber wir waren nicht die einzigen und so würde die Versammlung wohl zu voll werden. Da bei uns keine Eile besteht und wir im Moment auch gut ohne Beteiligung auskommen, haben wir deshalb einer Verschiebung zugestimmt. Wir werden dann also (hoffentlich) im Frühjahr offiziell ein Projekt im Mietshäuser-Syndikat werden.

Negativatteste sind da

Kaufvertrag unterschreiben – Geld bezahlen – fertig?
So einfach ist ein Grundstücks(ver)kauf nicht. Nachdem der Vertrag unterschrieben ist, muss geprüft werden, ob die Gemeinde ein Vorkaufsrecht hat und ob sie es nutzen will; wenn landwirtschaftliche Flächen im Spiel sind, gibt es auch dort ein Mitspracherecht der zuständigen Behörde. Bei Naturschutzflächen ist eine weitere Behörde im Spiel; bei Gewässern wiederum eine.
Kein Wunder also, dass es gerade bei der Mühle, die in vielen Bereichen betroffen ist, eine Weile gedauert hat; aber nun sind alle Negativatteste da. Das bedeutet: Keine Behörde hat etwas gegen den Eigentumswechsel, von der Seite steht dem Kauf nichts mehr im Wege und wir können und werden nun die erste Rate bezahlen.
(An dieser Stelle ein großes Dankeschön an alle bisherigen und zukünftigen Direktkreditgebenden!)

Der Kaufvertrag ist unterschrieben!

Am 28.August war es endlich soweit: wir haben im Namen der Mühlenstein GmbH den Kaufvertrag unterschrieben – für den Hof mit allen Gebäuden, die Landflächen und die Energieanlagen! Eine erste Rate des Kaufpreises müssen wir noch im September überweisen; danach haben wir noch bis Januar Zeit, die Finanzierung des Restbetrags sicherzustellen. Neben einem Bankkredit suchen wir dazu auch dringend noch weitere Direktkredite!

Sommerterrasse fertig gebaut

Das Herz des Hofes ist wieder da: Wir haben die kleine Holzterrasse vor der Gästevilla neu gemacht. Die Erfahrung zeigt, dass hier schnell der Mittelpunkt des Hofes entsteht: Es wird geredet, gelacht, gesessen, gelegen, geschlafen, gekrabbelt und gespielt, auch mal musiziert oder gegessen. Mit der zentralen Lage liegt die Terrasse mitten im Leben und lädt zum Verweilen und Innehalten ein – so wird der Trubel drumherum erst so richtig schön. Schön, dass die Terrasse wieder da ist!