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Xaviers Besuch: Sturmschäden

Auch bei uns war Xavier letzten Donnerstag zu Besuch; und der Sturm hat einige Spuren hinterlassen: Baum auf der Scheune, Baum im Fluss, Bäume auf dem Weg, Baum auf den Gleisen – und natürlich Bäume im Wald (umgestürzte, versteht sich).
Glücklicherweise sind wir dennoch von großen Schäden verschont geblieben, und selbst von den neu gepflanzten Bäumen im Wald wurde kein einziger getroffen bzw. jener, auf den die Krone einer Kiefer gestürzt ist, hat sich davon wie durch ein Wunder nicht stören lassen und steht ungehindert inmitten der Äste.
Insgesamt haben wir nun also einige zusätzliche Arbeit, allerdings auch einiges an (Feuer-)Holz. Und zwar ganz ohne Entscheidung, was wir dafür abholzen sollten: Das hat der Sturm für uns erledigt.

Update vom 31.10.2017: Der Sturm „Herwart“ hat keinen weiteren Schaden angerichtet, offenbar ist alles Lose und Brüchige schon zu Beginn des Monats bei „Xavier“ umgestürzt bzw. abgeknickt.

 

 

 

1. Offene Bühne 1. Oktober 15 – 18 Uhr

Wir laden zum ersten Mal zur Offenen Bühne!


All arts are beautiful! Ob Fotografie, Gesang, Instrumental, Lyrik, Malerei, Performance, Schauspiel oder Tanz, … – ihr seid willkommen!

Wenn ihr schon eine Weile im stillen Kämmerlein künstlerisch arbeitet und gerne mal etwas von dem, was da entsteht mit anderen teilen möchtet… Besonders Menschen mit wenig Auftrittserfahrung sollen hier einen Raum finden, in dem sie sich trauen sich mit ihren Arbeiten zu zeigen und mit Gleichgesinnten über ihr Schaffen auszutauschen. Wer schon öfter vor Publikum etwas präsentiert hat oder einfach nur zuschauen möchte, ist ebenfalls gern gesehen.

Macht mit, hört oder schaut zu! Der Eintritt ist frei!
Spenden für die bei der Instandsetzung des Raums angefallenen Kosten nehmen wir gerne entgegen. Der Raum ist bisher unbeheizt. Bringt am besten warme Kleidung und/ oder eine Decke mit!

Da wir uns als Projekt verstehen, das solidarisch denkt und handelt, haben Inhalte, die einzelne Menschen oder Menschengruppen diskriminieren, hier keinen Raum.

Frisch gesägt ist halb gebaut

Zur Vorbereitung unserer Sommerbaustelle haben wir uns seit Wochen verhalten wie die Axt im Walde und fleißig bei uns Bäume gefällt – das Stichwort dazu ist Einzelbaumnutzung; Kahlschlag ist für uns natürlich keine Option!
Nun war ein mobiles Sägewerk bei uns zu Gast und wir konnten Bretter, Bohlen und Balken sägen, umschichten, aufladen, abladen, stapeln und lagern; uff!
Was dabei an Baumaterial entstanden ist, soll nicht nur für die Sommerbaustelle reichen. Auch für zukünftige Baumaßnahmen haben wir sägen lassen; so zum Beispiel für Stellen, wo wir jetzt schon absehen können, dass wir irgendwann manche Balken ersetzen müssen.
Damit der Wald nachwachsen kann, haben wir gleich 70 neue Bäumchen gepflanzt. Und um der Kiefern-Monokultur etwas entgegenzusetzen versuchen wir es mit Spitzahorn, Roteiche und Esskastanie.
Nur an den vom Fachmenschen empfohlenen Verbissschutz müssen wir und andere Waldbewohnende sich sicher erst noch gewöhnen.

 

 

Mietshäuser-Syndikat: Wir sind dabei!

Letztes Wochenende fand wieder eine Mitgliedsversammlung des Mietshäuser-Syndikates statt und für uns gab es ein schönes Ergebnis: Das Syndikat wird sich bei uns beteiligen; wir sind dabei!
Nun gilt es, diesen Beteiligungsbeschluss noch formell umzusetzen, mit Anteilsverkauf, notarieller Dokumentation usw. Und dann ist es mit der Entprivatisierung endlich geschafft!
Für das Syndikat bedeutet dies, dass es nun auch an einem Kleinstwasserkraftwerk beteiligt ist. Eine Neuerung, die auch für Diskussionen gesorgt hat; deshalb haben wir in einem Workshop unser Modell erläutert und stehen auch weiterhin gern für Nachfragen zur Verfügung.

Kauf erfolgt, Mühle brummt, Entprivatisierung folgt

Die letzte Rate wurde überwiesen; die Mühle ist gekauft!
Das heißt aber nicht, dass wir uns nun zurücklehnen können: Versorger (Wasser, Strom usw.) und Versicherungen werden umgemeldet, der Ausbau soll beginnen, die Gartensaison ist schon gestartet und mittendrin begegnet uns auch noch das Gewässerentwicklungskonzept Plane-Buckau, demzufolge „unser“ Fluss umgeleitet werden soll.
Wir kümmern uns um all das; die Mühle brummt!
Zur Entprivatisierung fehlt jetzt noch, dass wir das Mietshäuser-Syndikat ins Boot holen; dafür fahren wir im Juni zur nächsten Versammlung und dann ist es hoffentlich geschafft!
Einstweilen freuen wir uns über Gäste und warme, arbeitsreiche Frühlingstage.

Antrag an das Mietshäuser-Syndikat verschoben

Am 17. Januar ist die nächste Versammlung beim Mietshäuser-Syndikat und wir hatten eigentlich einen Antrag auf Beteiligung gestellt. Aber wir waren nicht die einzigen und so würde die Versammlung wohl zu voll werden. Da bei uns keine Eile besteht und wir im Moment auch gut ohne Beteiligung auskommen, haben wir deshalb einer Verschiebung zugestimmt. Wir werden dann also (hoffentlich) im Frühjahr offiziell ein Projekt im Mietshäuser-Syndikat werden.

Negativatteste sind da

Kaufvertrag unterschreiben – Geld bezahlen – fertig?
So einfach ist ein Grundstücks(ver)kauf nicht. Nachdem der Vertrag unterschrieben ist, muss geprüft werden, ob die Gemeinde ein Vorkaufsrecht hat und ob sie es nutzen will; wenn landwirtschaftliche Flächen im Spiel sind, gibt es auch dort ein Mitspracherecht der zuständigen Behörde. Bei Naturschutzflächen ist eine weitere Behörde im Spiel; bei Gewässern wiederum eine.
Kein Wunder also, dass es gerade bei der Mühle, die in vielen Bereichen betroffen ist, eine Weile gedauert hat; aber nun sind alle Negativatteste da. Das bedeutet: Keine Behörde hat etwas gegen den Eigentumswechsel, von der Seite steht dem Kauf nichts mehr im Wege und wir können und werden nun die erste Rate bezahlen.
(An dieser Stelle ein großes Dankeschön an alle bisherigen und zukünftigen Direktkreditgebenden!)

Der Kaufvertrag ist unterschrieben!

Am 28.August war es endlich soweit: wir haben im Namen der Mühlenstein GmbH den Kaufvertrag unterschrieben – für den Hof mit allen Gebäuden, die Landflächen und die Energieanlagen! Eine erste Rate des Kaufpreises müssen wir noch im September überweisen; danach haben wir noch bis Januar Zeit, die Finanzierung des Restbetrags sicherzustellen. Neben einem Bankkredit suchen wir dazu auch dringend noch weitere Direktkredite!

Sommerterrasse fertig gebaut

Das Herz des Hofes ist wieder da: Wir haben die kleine Holzterrasse vor der Gästevilla neu gemacht. Die Erfahrung zeigt, dass hier schnell der Mittelpunkt des Hofes entsteht: Es wird geredet, gelacht, gesessen, gelegen, geschlafen, gekrabbelt und gespielt, auch mal musiziert oder gegessen. Mit der zentralen Lage liegt die Terrasse mitten im Leben und lädt zum Verweilen und Innehalten ein – so wird der Trubel drumherum erst so richtig schön. Schön, dass die Terrasse wieder da ist!